1. Spieltag

Wiesentheider Nulldiät

 

Andre Hartmanns Pfostenschuss verhindert Siegtreffer!

Nicht völlig unzufrieden waren die Wiesentheider mit dem torlosen Remis zum Auftakt gegen den Tabellendritten des Vorjahres, der sich zu dieser Runde noch verstärkt hat – und vermutlich hatte so mancher in Wiesentheid auch die vergangene Runde im Gedächtnis, als viele solcher Spiele noch in den Schlussminuten verloren gegangen waren. Auf der anderen Seite hätte es auch mehr sein können, denn die erste Hälfte ging klar an Wiesentheid. Aber die Mannschaft ließ manch gute Chance aus. Auch ein Faktor, der für den Abstieg aus der Bezirksoberliga verantwortlich war.

Die erste Halbzeit dominierten die Wiesentheider. Kai Zierock scheiterte aus kurzer Distanz am Forster Torwart (42.), zuvor hatte Benni Förster Pech mit einem Pfostentreffer. Forst blieb mit Kontern über Spielertrainer Marco Forner stets gefährlich. Nach der Halbzeit störte Forst früher, und Wiesentheid konnte sein Spiel nicht mehr aufziehen. Gegen Ende verhinderte das Aluminium einen Wiesentheider Sieg: Der Ball flog nach André Hartmanns Schuss nur gegen den Pfosten.

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Popp, Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Seitz, Scheidler, Löbl, Zierock, Braun, Förster (ab 64. Hartmann).

 

Quelle: Mainpost

2. Spieltag

Wiesentheid wartet auf Sieg und Treffer

 

Die Mannschaft trifft auch in Gädheim nicht ins Tor

Nach zwei Spieltagen ist die FSG Wiesentheid schon in Zugzwang geraten, und das liegt an der selbstgesteckten Zielvorgabe für diese Saison. „Immer in Kontakt mit der Tabellenspitze bleiben“, steht auf der Agenda 2012. Aber vorne ist verdammt weit weg nach einem Unentschieden und einer Niederlage. Mehr als diese Momentaufnahme muss der FSG zu denken geben, dass die größte Schwäche der vergangenen Saison erneut zum Problem wachsen kann: Die Mannschaft schießt keine Tore, sie schafft es nicht, aus hohem Aufwand, Sturm und Drang den trefflichen Nutzen zu ziehen.

Gädheim war in dieser Beziehung kühl bis ans Herz: Zweimal konterte die Mannschaft wie aus dem Fußball-Lehrbuch, zweimal schloss sie sauber ab: 2:0. Die FSG ließ ihr ansehnliches Werk wieder einmal unvollendet. So scheiterten in der ersten Viertelstunde schon Kai Zierock allein vor dem Tor und Jonathan Popp nach schnell ausgeführtem Freistoß Christian Enzbrenners. Auch kurz vor dem zweiten Gädheimer Treffer stand René Braun in aussichtsreicher Lage, schoss aber volley übers Tor (55.). „Es kann doch nicht sein, dass wir über einen so langen Zeitraum so wenig zustandebringen“, sagte Wiesentheids Co-Trainer Stefan Stöcklein mit Blick auf die Begegnung mit dem SV Garitz am Mittwoch.

Tore: 1:0 Marcel Namyslo (25., nach Alleingang), 2:0 Michael Grubauer (62., nach Ballverlust Wiesentheids im Mittelfeld).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Popp, Enzbrenner (ab 46. Schmidt), Ruppert, Holzmann, Seitz, Scheidler, Löbl, Zierock (ab 19. Dietrich), Braun (ab 56. Flachenecker), Förster. 

 

Quelle: Mainpost

3. Spieltag

Wiesentheid feiert seinen ersten Dreier

 

Super Leistung wird endlich mit Toren und drei Punkten belohnt

Im dritten Spiel hat es geklappt. Beim auch in dieser Höhe verdienten Sieg schossen sich die Schützlinge von Wolfgang Oddoy und Stefan Stöcklein den Frust von der Seele. Aus einer geschlossen starken Mannschaft ragte Neuzugang Andreas Loebl heraus, der nicht nur den Wiesentheider Torreigen eröffnete und beschloss, sondern auch noch mit einem Kopfball an der Latte scheiterte (67.). Gleiches passierte auch Andre Hartmann nach einem Volleyschuss aus 23 Metern (24.) und einem Kracher aus 20 Metern (82.).

 

„So macht Fußball einfach Spaß. Wenn man ins Sportheim geht, die lockere Stimmung erlebt und lachende Fans sieht“, klang Co-Trainer Stefan Stöcklein hörbar zufrieden, nachdem in den beiden bisherigen Spielen das FSG-Erlebnis zwar in Ordnung war, aber das Ergebnis nie gestimmt hatte. Diesmal lief es perfekt für die Hausherren, denen die frühe Führung Flügel zu verliehen schien. Die gut in die Saison gestarteten Garitzer kamen aufgrund des FSG-Druckes überhaupt nicht zur Entfaltung.

Wiesentheider Strohfeuer oder die Trendwende zum Besseren? Die nächsten Spiele werden es zeigen.

 

Tore: 1:0 Andreas Loebl (11., im zweiten Versuch nach Flanke von Daniel Holzmann), 2:0 Christian Enzbrenner (22., Andre Hartmanns schnell ausgeführten Freistoß flankt Daniel Schmidt nach innen), 3:0 Daniel Holzmann (47., Abstauber nach Freistoß von Andre Hartmann), 3:1 Marcello Rudolph (60., Missverständnis in der FSG-Abwehr), 4:1 Christian Enzbrenner (65., 40-m-Freistoß, begünstigt von SV-Torwart Bastian Reusch), 5:1 Andreas Loebl (86., trockener Schuss nach 40-m-Sololauf).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Seitz (ab 58. Dietrich), Scheidler (ab 70. Flachenecker), Löbl, Winges, Hartmann, Förster (ab 67. Koßner). 

 

Quelle: Mainpost

4. Spieltag

Auch in Mühlhausen passt die Leistung

 

FSG dreht Rückstand und überzeugt mit Spielwitz!

Die FSG hat drei Tage nach dem überzeugenden Sieg gegen Garitz auch in Mühlhausen drei Punkte eingefahren und dabei einen sehr erfreulichen Auftritt hingelegt. Mit dem nötigen Einsatz, trotz hochsommerlicher Temperaturen, der gewissen Abgezocktheit und der neu entdeckten Effizienz konnte unsere Mannschaft die engagierte Kombitruppe aus Mühlhausen und Schraudenbach in die Knie zwingen.

Dabei war die Anfangsphase überhaupt nicht nach dem Geschmack von Trainer Wolfgang Oddoy, denn trotz des Übergewichts in puncto Ballbesitz geriet die FSG in Rückstand: das Sturmduo der Gastgeber nutzte eine Unachtsamkeit der FSG aus, Rumpel spielte quer auf Hart und dieser vollstreckte aus 17 Metern. Doch die FSG spielte kontrolliert weiter und sorgte insbesondere über die rechte Seite für Gefahr in Mühlhausens Strafraum. So wurde auch der Ausgleich über rechts eingeleitet, bei dem Benny Förster per Abstauber traf.

Nach der Pause hatte unsere Mannschaft einen kleinen Durchhänger, in dem zu viele Bälle leichtfertig verloren wurden. Doch unsere Mannschaft fing sich wieder und setzte weiterhin spielerische Akzente. So entsprangen nicht nur einige gute Möglichkeiten aus sehenswerten Kombinationen, sondern auch die beiden entscheidenden Tore durch Martin Seitz und Andy Löbl. Alles in allem ein gelungener Nachmittag für die FSG, der Hoffnung macht und Selbstvertrauen geben sollte!

 

Tore: 1:0 Hart (16. Min), 1:1 Förster (36. Min), 2:1 Seitz (70. Min), 3:1 Löbl (81. Min).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Seitz (ab 83. Koßner), Scheidler, Löbl, Winges (ab 82. Flachenecker), Hartmann, Förster (ab 62. Dietrich).

Toto-Pokal 2. Wettbewerb, Qualifikationsrunde

FSG scheitert erneut!

 

 

FSG vergibt zu viele Chancen und den Sieg

Auch das zweite Pokalabenteuer dieser Saison dauerte für die FSG lediglich ein Spiel lang. Denn wie schon im ersten Wettbewerb kam unsere Mannschaft nicht über das erste Spiel hinaus, sondern unterlag dem TSV Gochsheim mit 2:1.

Dabei bestimmten unsere Jungs weitgehend Ball und Gegner und erspielten sich etliche Torgelegenheiten, die aber allesamt vergeben wurden. Nur ein Elfmetertor durch Christian Enzbrenner brachte etwas Zählbares auf Wiesentheider Seite. Im Gegensatz hierzu war Gochsheim in persona von Daniel Meusel hocheffizient und verwandelte die beiden Möglichkeiten zu den entscheidenden Toren.

Zu allem Überfluss verletzte sich Maxi Schanz 10 Minuten vor dem Ende schwer und musste aus dem Spiel. Aufgrund der schon drei vollzogenen Auswechslungen hütete Kai Zierock für die restlichen Minuten das Wiesentheider Tor.

Somit kann man nun für diese Saison den Toto-Pokal ad acta legen und sich voll auf die Bezirksliga konzentrieren, in der am Sonntag der SV Rödelmaier zu Gast sein wird.

 

Tore: 1:0 Meusel (16. Min), 1:1 Enzbrenner (53. Min/FE), 2:1 Meusel (60. Min).

 

FSG Wiesentheid: Schanz - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Koßner, Scheidler, Löbl, Winges, Flachenecker, Rehberger, Zierock; eingewechselt wurden: Seitz, Hartmann, Förster.

5. Spieltag

Wiesentheids dritter Sieg am Stück

 

Zierocks früher Treffer reicht für weiteren Erfolg

Dritter Sieg in Folge für die Wiesentheider. „Voriges Jahr hätten wir so ein Spiel verloren“, sagte Co-Trainer Stefan Stöcklein. „Es hätte auch unentschieden ausgehen können, aber für das 1:0 brauchen wir uns nicht zu entschuldigen.“

Die Partie nahm schnell Fahrt auf. Rödelmaier war durch Jens Vey bereits zu Beginn des Spiels gefährlich. er scheiterte mit einem Kopfball. Aber Wiesentheid blieb die Antwort nicht schuldig. Einen Schuss aus gut 25 Metern von Nino Scheidler wehrte Torwart Markus Werner ab – und der Schlussmann konnte sich noch einige Male auszeichnen. Beim Treffer Kai Zierocks war er jedoch machtlos. Nach einer Ecke hatte er den Kopfball Christian Enzbrenners glänzend pariert, aber Zierrock stand richtig und schob ein. Kurz vor der Halbzeit scheiterte Andre Hartmann mit seinem strammen Schuss am Gäste-Torwart.

Nach der Pause hatte Wiesentheid Glück, als der frühere Großbardorfer Marcel Gernet mit einem Schuss aus 22 Metern die Latte traf. Die Chance, um die Führung auszubauen, besaß Andreas Loebl, den Hartmann glänzend bedient hatte. Aber Torwart Werner stand einem weiteren Treffer wieder im Wege. Die Begegnung war bis zum Schluss offen, aber Wiesentheid hielt im Heimspiel die drei Punkte fest.

 

Tor: 1:0 Kai Zierock (18.).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Seitz, Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Zierock (ab 80. Rehberger), Scheidler, Löbl, Winges, Hartmann, Förster (ab 68. Dietrich).

 

Quelle: Mainpost

6. Spieltag

Wiesentheid verliert 1:1

 

Gegentor in letzter Minute verhindert vierten Sieg in Folge

Eine Reihe eigener vergebener Chancen und ein Gegentreffer in der Nachspielzeit kosteten Wiesentheid den vierten Sieg in Folge. Groß war am Ende denn auch die Enttäuschung: Dieses 1:1 hinterließ Sieger und Verlierer. Denn vor allem in der zweiten Hälfte einer spät in Schwung gekommenen Partie überboten sich die FSG-Spieler darin, beste Gelegenheiten auszulassen.

Ein abgelenkter Schuss Andreas Loebls fand sein Ziel nicht (57.), Max Dietrich schoss aus der Drehung knapp vorbei (64.), ein Heber René Brauns flog vorbei (78.). Und zwischendrin lag die größte aller Großchancen: Von Kai Scheidler steil geschickt, lief Loebl allein aufs Tor zu und schoss. Der Ball titschte wie eine Flipperkugel von der Unterkante der Latte auf den Boden und wurde dann von einem Riedenberger Verteidiger geklärt (76.). In der Nachspielzeit traf die Heimelf nach einem Freistoß zum Ausgleich.

Tore: 0:1 René Braun (59., Schuss aus zehn Metern nach Vorarbeit von Max Dietrich), 1:1 Benedikt Carton (90.+1, Schuss aus fünf Metern nach einem über die Abwehr gehobenen Freistoß von der Mittelinie).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt (ab 89. Koßner), Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Seitz, Scheidler, Löbl, Winges (ab 56. Zierock), Braun, Förster (ab 46. Dietrich).

 

Quelle: Mainpost

 

7. Spieltag

FSG verliert in Unterzahl

 

Schwaches Spiel führt zum Genickschlag in der 89. Minute

Unsere Mannschaft bot über die gesamte Spilezeit keine gute Leistung und konnte sich, trotz Übergewichts in puncto Ballbesitz, gegen tief sehende Gäste kaum Torchancen erarbeiten. Nach der roten Karte gegen Christian Enzbrenner wegen einer Notbremse spielte die FSG weiter nach vorne, wodurch die Gefahr eines Konters der Fuchsstädter stieg. So kam es dann auch in der vorletzten Spielminute, als Fuchsstadt einen Konter zum 0:1 ausnutzte.

8. Spieltag

FSG holt nach Rückstand noch Remis

 

FSG zeigt seine zwei Gesichter, doch nimmt noch einem Punkt mit

Zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten bekamen die 250 Zuschauer in Gochsheim geboten. Während die Hausherren die erste Hälfte dominierten und völlig zurecht 2:0 führten, entwickelte sich die Partie nach dem Seitenwechsel in die entgegen gesetzte Richtung. Die FSG spielte dann viel druckvoller und zielstrebiger nach vorne, erarbeitete sich Torgelegenheiten und hatte vorallem die Gochsheimer Offensive um den Doppeltorschützen Daniel Meusel viel besser im Griff. So genügten letztlich die Tore von Andre Hartmann und Jochen Rehberger noch zu einem Punkt.

 

Tore: 1:0, 2:0 Daniel Meusel (13., 26. Min), 2:1 Andre Hartmann (61. Min), 2:2 Jochen Rehbergen (88. Min).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Popp, Ruppert, Holzmann, Seitz, Scheidler, Löbl, Winges, Hartmann, Förster;  eingewechselt: Dietrich, Frazier, Rehberger.

9. Spieltag

Kirchweih-Niederlage

 

FSG vergibt erneut zu viele Torgelegenheiten

Die FSG ist wiedermal an der eigenen Chancenauswertung gescheitert. Man hatte die Partie gegen den tief stehenden Gegner sicher im Griff, erspielte sich Torgelegenheiten, doch nutzte diese nicht Selbst vom Elfmeterpunkt wollte der Ball nicht ins gegnerische Tor.

Besser machten es da die Röthleiner, die mit reichlich Erfahrung ausgestattet extrem effizient agierten und so die drei Punkte aus Wiesentheid mitnahmen.

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Holzmann, Seitz, Scheidler, Löbl, Winges, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Förster, Frazier, Popp.

10. Spieltag

Wiesentheid lässt zu viele Chancen aus

 

Knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

In Schwebenried, das zuletzt drei Niederlagen kassierte, wollte Wiesentheid endlich wieder punkten. Doch es reichte erneut nicht. Zweimal stand die Latte im Weg, zweimal klärten Abwehrspieler auf der Linie.

Wiesentheids Co-Trainer Stefan Stöcklein sah seine Mannschaft gut ins Spiel starten. Ein Schuss Andre Hartmanns nach wenigen Minuten verfehlte nur knapp das Tor. Ein Solo von Andreas Löbl wurde im letzten Moment gestoppt. Mike Winges traf mit seinem Schuss nur die Latte. Die verdiente Führung hatte nur für kurze Zeit Bestand, denn Manuel Weissenberger glich aus und Felix Zöller erzielte die Führung.

Nach dem Seitenwechsel blieb die FSG durch einen direkt verwandelten Freistoß Andre Hartmanns dran. Die Wiesentheider drängten, Schwebenried konterte. Pech dann, als ein weiterer Freistoß Hartmanns nur an den Pfosten ging und der Ausgleich damit ausblieb.

 

Tore: 0:1 Jochen Rehberger (25., Kopfball nach Flanke von Jonathan Popp), 1:1 Manuel Weissenberger (27., lenkt Schuss aus 30 Metern ab), 2:1 Felix Zöller (45., Abstauber), 3:1 David Fleischmann (58, Schuss aus 12 Meter), 3:2 André Hartmann (60., Freistoß aus 23 Metern).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Winges, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Förster, Frazier, Stöcklein.

 

Quelle: Mainpost

11. Spieltag

FSG hat den Tabellenführer am Rande einer Niederlage

 

 

FSG bietet dem Spitzenreiter paroli!

Eine sehr ansprechende Leistung bot unsere Erste Mannschaft beim Spietzenreiter in Rottendorf. Insbesondere die erste halbe Stunde war taktisch und spielerisch stark. Die FSG hatte etliche riesen Torgelegenheiten, doch mal wieder war die Verwertung mangelhaft, sodass die Führung ausblieb. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte sich Rottendorf dann allmählich aus der Umklammerung befreien und meldete sich mit einem Lattenkracher zurück. Dann kurz vor dem Ende ging der TSV sogar in Führung, als die FSG den Ball nicht aus dem 5m-Raum klären konnte und ein Rottendorfer beim Abstauber zur Stelle war.

Die zweite Hälfte begann unsere Mannschaft druckvoll und wurde nach 10 Minuten auch belohnt. Einen Schuss von Martin Seitz konnte ein Rottendorfer Abwehrspieler nur mit der Hand von der Linie kratzen; Konsequenz war die rote Karte und der verwandelte Elfmeter von Christian Enzbrenner. Im Anschluss war die FSG weiter bemüht den dezimierten Gegner in der eigenen Hälfte zu bedrängen, doch mehr als das Bemühen sprang leider nicht mehr heraus. Zuletzt hätte die FSG die Partie sogar noch verlieren können, da Rottendorf einige gefährliche Konter fuhr.

Letztlich aber ein wichtiger Punktgewinn für unsere Mannschaft und hoffentlich auch ein Signal für die Zukunft!

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Förster, Winges.

12. Spieltag

Wiesentheid legt trefflich nach

 

 

FSG trifft gleich fünfmal ins Schwarze!

Das Remis in Rottendorf scheint die Wiesentheider beflügelt zu haben. „Es hat uns gut getan, nach dem Punkt in Rottendorf nachzulegen“, erklärte Co-Trainer Stefan Stöcklein. Die Günterslebener traten recht unsicher auf. „Ich weiß nicht, was mit denen los war, die haben uns gelassen.“

Den Wiesentheidern wird es auch egal gewesen sein, konnten sie doch ihren Konkurrenten in der Tabelle hinter sich lassen und sich etwas Luft nach unten verschaffen. Stöcklein hob den starken, engagierten Auftritt von Martin Seitz hervor, der zwei Tore zum Sieg beitrug und an allen anderen Treffern beteiligt war. Die Führung fiel nach einer verunglückten Kopfballabwehr Günterslebens, die Martin Seitz nutzte. Andre Hartmann setzte einen Freistoß an die Latte, ehe ihm das 2:0 gelang. Das schnelle 3:0 nach der Pause entschied die Partie vorzeitig.

Tore: 1:0 Martin Seitz (17.), 2:0 Andre Hartmann (29., auf Vorlage Martin Seitz), 3:0 Nino Scheidler (47., 20-Meter-Schuss), 4:0 Benny Förster (58., auf Vorlage Martin Seitz), 5:0 Martin Seitz (69., Lupfer über den Torwart).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Förster, Braun, Holzmann.

13. Spieltag

Wiesentheid muss lange zittern

 

André Hartmann beim 2:0 in Strahlungen an beiden Treffern beteiligt

Die Wiesentheider Formkurve zeigt nach oben. Erst das Unentschieden bei Tabellenführer TSV Rottendorf, dann der deutliche Heimsieg gegen Güntersleben, und nun ein Erfolg in Strahlungen. Doch um sein jüngstes Erfolgserlebnis musste das Team von Trainer Wolfgang Oddoy fast bis zum Schlusspfiff bangen, denn Strahlungen kämpfte verbissen um den Ausgleich.

„Die erste Hälfte gehörte uns, die zweite Strahlungen“, fasste Wiesentheids Co-Trainer Stefan Stöcklein die Partie. Dabei bot sich die erste Chance nach wenigen Minuten Strahlungens Tim Kraiss. Wiesentheid dominierte danach und hatte durch Andre Hartmann die Möglichkeit zur Führung. Während er in dieser Situation noch scheiterte, war nur kurz darauf erfolgreicher: Sein Schuss aus zwanzig Metern flog unhaltbar in den Torwinkel. Glück dann für Wiesentheid, als Benedikt Bötsch nur die Latte traf.

Im zweiten Durchgang schlugen die Strahlunger lange Bälle nach vorne und drängten. Die Großchance zum Ausgleich vergab Daniel Dietzfrei vor Torwart Eduard Wellmann: Er schoss den Ball neben das Tor. Ein Konter über Harmann brachte in der 90. Minute die Entscheidung: Kai Zierrock gelang das 0:2.

 

Tore: 0:1 Andre Hartmann (20., Schuss aus 20 Metern). 0:2 Kai Zierrock (90., Konter nach Zuspiel von Andre Hartmann).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Zierock, Scheidler, Löbl, Flachenecker, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Förster, Winges.

 

Quelle: Mainpost

14. Spieltag

Wiesentheid bleibt zu vorsichtig

 

Jochen Rehbergers Treffer sichert noch ein 1:1 

Der Schwung der vergangenen drei Spiele ist ein bisschen dahin bei der FSG Wiesentheid. Die Mannschaft zeigte sich gegen die spielstarken Euerbacher zu verhalten, zu wenig aggressiv und nicht bissig genug, um sich die vollen drei Punkte zu verdienen. Selbst in den letzten zwanzig Minuten der Partie boten sich ihr mit einem Mann mehr als der Gast kaum Chancen.

Anfangs bekam die FSG bei ihrem Gastspiel in Laub noch manche gute Möglichkeit, etwa Jochen Rehbergers Kopfball (9. Minute) oder den Schuss Andreas Loebls, der nach vorherigem Sprintduell allerdings aus zu spitzem Winkel abgefeuert wurde (14.). Nach Euerbachs Führung verlor die Heimelf völlig die Linie. Sie ließ den offensiv- wie spielstarken Gast nun lustvoll kombinieren – und bekam erst in der zweiten Hälfte mit etwas veränderter Einstellung wieder Zugriff aufs Spiel.

Die Wiesentheider griffen früher an, und sie zwangen Euerbach zu langen Bällen, die sie immer wieder abfingen und so ihre Mittelfeldspieler in Szene setzten. Jonathan Popp schloss einen Flankenlauf über rund dreißig Meter mit einem Pass auf Jochen Rehberger ab, und dem gelang aus zehn Metern das 1:1. Trotz Überzahl reichte es nur noch zu einigen Freistößen und zwei verhuschten Gelegenheiten für Nino Scheidler, dessen Kopfball zu wenig Wucht hatte, und einen Schuss von Martin Seitz.

 

Tore: 0:1 Rafael Rogers (33., Kopfball nach Ecke), 1:1 Jochen Rehberger (67.).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Zierock, Scheidler, Löbl, Flachenecker, Hartmann, Rehberger; eingewechselt: Seitz, Kapp, Stöcklein.

 

Quelle: Mainpost

15. Spieltag

Wiesentheid verspielt ein 2:0

 

Beim Tabellenführer gelingt immerhin noch ein 2:2 

Mit 2:0 hatten die Wiesentheider beim Spitzenreiter bereits geführt, doch sie gaben den Sieg noch aus der Hand. Dabei besaßen sie in der zweiten Hälfte gute Möglichkeiten, um die Partie zu entscheiden. Ihre Führung fiel nach einem Stockfehler der Königshöfer Abwehr, den Andre Hartmann nutzte. Die Chance, den Vorsprung auszubauen, bot sich Martin Seitz nach einer halben Stunde. Glänzend bedient von Nino Scheidler, scheiterte er frei vor Torwart Happ. Später machte es Seitz besser, als ihm per Schlenzer das 2:0 gelang.

Der Tabellenführer kam entschlossen aus der Halbzeit. Der Anschlusstreffer gelang mit einem Abstauber. Später hatte die FSG Glück, als Frederic Werners Freistoß an die Latte prallte. Im Gegenzug landete Andre Hartmanns Freistoß nur am Pfosten. Jimmy Frazier hatte die Entscheidung auf dem Fuß, als er frei vor Torwart Happ scheiterte. In der Schlussphase kassierte die FSG doch noch den den Ausgleich.

Tore: 0:1 Andre Hartmann (19., Schuss aus 12 Metern nach Abwehrfehler), 0:2 Martin Seitz (39., nach Doppelpass mit Benjamin Förster), 1:2 Oliver Eckhardt (60., Abstauber), 2:2 Alexander Sarwanidi (84., Lupfer über Torwart Eduard Wellmann).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Förster; eingewechselt: Zierock, Flachenecker, Winges. 

 

Quelle: Mainpost

17. Spieltag

Drei Punkte in Wiesentheids Wundertüte

 

Gegen die Spitzenmannschaften fällt vieles leichter

Bei den Spitzenmannschaften fühlt sich die FSG Wiesentheid offenbar wohl. Nach den beiden Unentschieden in Bad Königshofen und Rottendorf gelang auch beim Tabellendritten in Münnerstadt ein klarer Sieg. Im Tor der Wiesentheider stand in Eduard Wellmann der Garant für diesen Erfolg: Er hielt seine Mannschaft mit Glanzparaden stets im Spiel.

Bereits in der zweiten Minute wurde es erstmals gefährlich: Nach einer Ecke tauchte Hans Christian Schmitt alleine am langen Pfosten auf – und Wellmann hielt. Nach der Führung Wiesentheids stand wieder der Torwart im Brennpunkt, als er gegen den Münnerstadter Torjäger Simon Snaschel zweimal parierte. „Wellmann hat uns im Spiel gehalten“, sagte Co-Trainer Stefan Stöcklein. Der fällige Ausgleich gelang Münnerstadt noch vor der Pause. In der zweiten Hälfte brachte Christian Enzbrenner durch einen direkt verwandelten Freistoß die FSG wieder in Front. Gegen die gefährlichen, aggressiven Gastgeber hielt Wiesentheid gut dagegen, und André Hartmann schloss eine starke Einzelleistung mit einem Heber über den Torwart zum schon entscheidenden 1:3 ab.

 

Tore: 0:1 Andre Hartmann (6., Schuss aus 16 Metern), 1:1 Amed Cuprak (34.), 1:2 Christian Enzbrenner (66., Freistoß), 1:3 Andre Hartmann (75., Lupfer über Torwart Florian Rottenberger), 1:4 Daniel Schmitt (83., Schuss aus 30 Metern).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Förster; eingewechselt: Kapp, Flachenecker, Thormann.

 

Quelle: Mainpost

18. Spieltag

Wiesentheid holt Rückstand auf

 

Nach 0:2 reicht es in Forst immerhin zu einem 2:2

Beim Vorletzten Forst hatte sich Wiesentheid mehr ausgerechnet. Nach dem 0:2-Rückstand waren die Gäste am Ende mit der Punkteteilung zufrieden, auch wenn Nino Scheidler noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatte.

Wiesentheid fand zunächst nicht ins Spiel. Die Oddoy-Mannen gingen nicht in die Zweikämpfe, es fehlte der Zugriff. Die Forster waren immer einen Schritt voraus, gedanklich schneller, so dass die Wiesentheider liefen in der ersten Halbzeit meist hinterher liefen. FSG-Gefahr ging nur von Freistößen oder Eckbällen aus. So war die Forster Führung vor der Pause verdient.

Vorher musste Eduard Wellman schon gegen den durchgebrochenen Gani Dervisi parieren, als die Abseitsfalle nicht funktionierte. Nach der Pause begann Forst wieder bärenstark und machte das 2:0. Nach einer Stunde kam Wiesentheid durch den Anschlusstreffer von Jimmy Frazier zurück ins Spiel. Kai Zierrock scheiterte erst mit einem Schuss aus 25 Metern, ehe ihm dann wenig später der Ausgleich gelang.

 

Tore: 1:0 Patrick Barth (40., Schuss aus 18 Metern), 2:0 Marco Forner (48., Nachschuss nach abgewehrtem Freistoß), 2:1 Jimmy Frazier (60., Schuss aus kurzer Distanz nach Eckball), 2:2 Kai Zierock (81., abgefälschter Schuss nach Vorlage von Andreas Loebl).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Förster; eingewechselt: Kapp, Zierock, Rjinbeek.

 

Quelle: Mainpost

19. Spieltag

Wiesentheider Einbahnstraße zum Erfolg

 

Die FSG setzt sich gegen harmlose Gädheimer durch

Die Chancen, die Wiesentheids Co-Trainer Stefan Stöcklein für seine Elf notiert hatte, hätten genügt, um zwei oder drei Spiele zu entscheiden. Immerhin war es der FSG nicht ergangen wie schon mehrfach in dieser und in der vergangenen Spielzeit, als die Mannschaft ihre guten Ansätze nicht in Tore umzusetzen wusste. Gädheim war auch im Rückspiel kein Gegner, vor dem man vor Schreck erstarren musste. Die Gäste hielten sich meist dezent zurück und wurden nur durch vereinzelte Konter auffällig. In Ballbesitz schalteten sich regelmäßig vier Mann in die Offensive ein, aber Gefahr erwuchs bei diesen Versuchen selten.

Für die FSG bot sich nach drei Minuten die erste treffliche Szene, aber André Hartmanns Schuss wurde zur Ecke geklärt. Später verfehlte Andreas Loebl aus gut 16 Metern das Ziel (7.) scheiterte Martin Seitz per Kopfball am Torwart (13.), traf Nino Scheidler aus zwanzig Metern den Balken (20.), wurde Hartmanns Freistoß zur Ecke geklärt (23.), aus der dann zumindest das 1:0 entstand. Stöcklein sah auch nach dem Wechsel „Einbahnstraßen-Fußball“, und wieder liefen die Wiesentheider viel zu oft in die Sackgasse: Förster (51.), Seitz (76.), der in der 87. Minute nur den Pfosten traf. Gädheim wandelte drei Chancen in zwei Treffer.

Tore: 1:0 Andreas Loebl (23., Kopfball nach Ecke), 2:0 Martin Seitz (36., nach Steilpass von Nino Scheidler), 3:0 Christian Enzbrenner (60., Kopfball nach Freistoß von André Hartmann), 3:1 Christoph Eck (65., aus kurzer Distanz nach Abpraller), 4:1 Bernd Rjinbeek (72., nach Pass von Benjamin Förster), 4:2 Dominik Zangl (82., 14-Meter-Schuss).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Schmidt, Enzbrenner, Ruppert, Zierock, Seitz, Scheidler, Löbl, Flachenecker, Hartmann, Förster; eingewechselt: Kapp, Braun, Rjinbeek.

 

Quelle: Mainpost

20. Spieltag

Fehlstart für Wiesentheid

 

Pechvogel Kai Zierock vergibt beim 1:3 gute Chancen

So hatten sich die Wiesentheider den Auftakt nach der Winterpause nicht vorgestellt. Spielerisch sah es zwar schon ganz gut, was da auf den Garitzer Kunstrasen zauberten, doch das Ergebnis passte so gar nicht zum optischen Eindruck der Mannschaft.

Die vergaß am Sonntag einfach mal wieder, trefflichen Nutzen aus ihren Bemühungen zu ziehen – und durfte überdies etwas Pech beklagen. Denn vor dem ersten Treffer soll der Ball im Toraus gewesen sein, wie Co-Trainer Stefan Stöcklein nachher berichtete. Der Linienrichter habe dies dem Unparteiischen durch „heftiges Winken mit der Fahne“ signalisiert, aber statt Flagge zu zeigen, ließ Andreas Wörtmann weiterspielen. Die FSG wehrte den ersten Flankenball noch ab, den zweiten Versuch vollendete Sadowski per Kopf.

Wiesentheids Pechvogel des Tages war Kai Zierock. Er hatte schon nach vier Minuten aus nächster Nähe den Torwart angeschossen, und er vertrat auch nach der Pause die zwei besten Möglichkeiten der FSG. Einmal schob er den Ball nach Andreas Loebls Pass am offenen Scheunentor vorbei (51.), einmal jagte er das Leder auf präzise Vorlage Nino Scheidlers in lichte Höhen (55.). Kurz darauf traf Sadowski ein zweites Mal. Das 3:1 stand unter Abseitsverdacht.

Tore: 1:0 Andrzej Sadowski (20., Kopfball nach Flanke), 1:1 Christian Enzbrenner (40., Foulelfmeter, verschuldet an Andreas Loebl), 2:1 Andrzej Sadowski (57., Schuss ins lange Eck), 3:1 Björn Schlereth (74., nach einem Doppelpass mit Sadowski).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Lutz, Enzbrenner, Ruppert, Zierock, Popp, Scheidler, Löbl, Flachenecker, Hartmann, Schmidt; eingewechselt: Koßner, Braun, Förster.

 

Quelle: Mainpost

22. Spieltag

Wiesentheid ohne Präzision

 

Zu viele Chancen vertan

 

Bittere Niederlage für Wiesentheid: Weil die Mannschaft wieder einmal treffliche Gelegenheiten in Reihe ausließ und selbst zweimal Anschauungsunterricht erhielt, endete der Ausflug nach Rödelmaier in Trübsinn. Bevor die FSG am Sonntag in Rückstand geriet, hatte sie schon zwei gute Chancen vertan, um selbst in Führung zu gehen. Andreas Löbl verzog nur knapp, und Andre Hartmann hatte Pech, als er die Latte traf. Wie es geht, zeigte danach Rödelmaier. Konsequent nutzte David Hornung die erstbeste Gelegenheit seiner Elf zum 1:0. Und auch die zweite Chance führte geradewegs ans Ziel. Zur Pause lag Wiesentheid 0:2 zurück. „Die haben ihre Chancen zu hundert Prozent genutzt“, stellte Co-Trainer Stefan Stöcklein ernüchtert fest.
Wiesentheid wollte dem Spiel in der zweiten Hälfte noch eine Wende geben. Die Chancen waren auch vorhanden. Rödelmaier tat nach vorne nicht mehr viel, die Mannschaft verwaltete den Vorsprung und hatte in Torwart Markus Werner ihren großen Rückhalt. Einen Schuss Kai Zierocks klärte ein Verteidiger auf der Linie. Julian Flachenecker lief nach einer Stunde alleine auf das gegnerische Tor – und scheiterte an Torwart Werner. Dieser stand noch mehrmals im Blickpunkt, als Daniel Schmidt wie vorher Flachenecker alleine vor dem Tor scheiterte. Kurz vor Schluss stand dann erneut der Schlussmann im Blickpunkt, als er gegen Schmidt parierte.
Rödelmaier hatte in der zweiten Hälfte keine nennenswerten Chancen mehr – die brauchte man auch nicht, denn Wiesentheid ließ seine eigenen Möglichkeiten liegen. Und die Weichen für den wichtigen Sieg im Abstiegskampf hatten die Gastgeber schon im ersten Abschnitt gestellt.
 
Tore: 1:0 David Hornung (18.), 2:0 Julius Müller (34.).
 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Seitz, Enzbrenner, Ruppert, Frazier, Popp, Scheidler, Löbl, Flachenecker, Hartmann, Schmidt; eingewechselt: Koßner, Zierock.

 

 

Quelle: Mainpost

24. Spieltag

Wiesentheid siegt im Schlussspurt

 

Nach 0:2 zur Halbzeit setzt sich die FSG noch mit 3:2 durch

Die Wiesentheider konnten ihr Glück kaum fassen. Da hatten sie zur Pause 0:2 zurückgelegen, und in den Schlussminuten gaben sie dem Spiel noch die Wendung. Co-Trainer Stefan Stöcklein machte auch keinen Hehl daraus: „Heute haben wir sehr viel Glück gehabt.“ Fuchsstadt hatte es versäumt, in der zweiten Hälfte das wohl entscheidende 3:1 zu machen, und wurde dafür bestraft. Aber der Erfolg tut Wiesentheid gut, denn zu den Abstiegsplätzen hat das Team mit sechs Punkten doch ein kleines Polster.

Fuchsstadt hatte in Johannes Feser einen ständigen Unruheherd in der Mannschaft. Erst bereitete Feser die Führung vor, dann erzielte er das 2:0 selbst. Nach dem Rückstand hatten die Wiesentheider Pech: Maximilian Dietrich traf den Innenpfosten, der Ball ging nicht über die Torlinie (20. Minute). Wenig später traf die Heimelf zum 2:0, und so wurden die Seiten gewechselt.

Durch ein Eigentor der Gastgeber kam Wiesentheid wieder heran. Die Hoffnung lebte. Die FSG hatte fortan mehr vom Spiel, aber die gefährlicheren Aktionen entwickelten die Fuchsstädter. Bei einigen Standardsituationen wurde es brisant im Wiesentheider Strafraum. Das 3:1 lag in der Luft und durchatmen war angesagt beim Gast, als Simon Bolz nur den Außenpfosten traf. Wiesentheids Offensivaktionen verpufften, und man hatte bis in die letzten Minuten keine klare Chance. Aber dann nutzte die Mannschaft ihre zwei Möglichkeiten zum späten Sieg.

 

Tore: 1:0 Harald Bayer (11.), Abstauber), 2:0 Johannes Feser (26.), 2:1 Christoph Mützel (49., Eigentor), 2:2 Andreas Loebl (89.), 2:3 Sebastian Koßner (90.).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Enzbrenner, Ruppert, Popp, Scheidler, Löbl, Frazier, Hartmann, Schmidt, Dietrich, Seitz; eingewechselt: Koßner, Flachenecker.

 

Quelle: Mainpost

16. Spieltag (Nachholspiel)

Wiesentheid macht kurzen Prozess

 

Beim 4:0 gegen den Tabellenletzten gerät die FSG zu keiner Zeit in Gefahr

Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten war für die Wiesentheider ein Sieg schon Pflicht. Und sie enttäuschten ihr Publikum nicht. Bereits nach einer knappen Viertelstunde waren durch die Treffer Jonathan Popps und Christian Enzbrenners die Verhältnisse klar. Durch die beiden Treffer aber ging die Spielfreude verloren, in der Folgezeit war viel Leerlauf. Obererthal agierte nur mit einer Spitze, die der Wiesentheider Defensive keine großen Nadelstiche zu versetzen wusste. Kurz vor der Pause bot sich Maximilian Dietrich die Chance zum 3:0, allein vor dem Tor schoss er aber daneben.

Nach der Pause machten die Wiesentheider wieder mehr Tempo, und sie erspielten sich auch wieder Chancen. Andreas Loebl und Dietrich vergaben, ehe dann Daniel Schmidt mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte. Christian Enzbrenner traf mit einem Freistoß die Latte. In der Schlussminute verwandelte er noch einen Elfmeter.

 

Tore: 1:0 Jonathan Popp (9., Schuss aus 16 Metern), 2:0 Christian Enzbrenner (13., Freistoß aus 20 Metern), 3:0 Daniel Schmidt (74., Vorlage Andreas Loebl), 4:0 Christian Enzbrenner (90., Foulelfmeter, verschuldet an Daniel Schmidt).

  

FSG Wiesentheid: Wellmann - Lutz, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Koßner, Dietrich; eingewechselt: Flachenecker, Zierock, Schmidt.

 

Quelle: Mainpost

23. Spieltag (Nachholspiel)

Wiesentheid schielt nach oben

 

Euphorie steigt nach dem dritten Sieg in Serie!

Es kam zu einem Kampfspiel zwischen beiden Strafräumen. So war es erstaunlich, dass überhaupt Treffer fielen. Doch für zwei der drei Tore mussten ohnehin keine spielerischen Mittel aufgewendet werden: Sie fielen nach Standardsituationen. Den Anfang machte Wiesentheids Christian Enzbrenner mit einem Strafstoß. Das zugrunde liegende Handspiel hätte gewiss nicht jeder Schiedsrichter geahndet, war der Ball doch aus drei Metern Entfernung gegen das verbotene Körperteil geprallt. Die tiefgestaffelten Riedenberger benötigten einen Eckball für den Ausgleich und witterten dann ihre Chance auf den Sieg. Wiesentheid überstand die kurze kritische Phase und investierte wieder mehr in sein Spiel. Die Belohnung folgte durch Jimmy Frazier mit dem Treffer zum 2:1. Nach dem dritten Erfolg in Serie dürfen sich die Wiesentheider mehr mit dem Aufstieg als mit dem Abstieg beschäftigen: Der Rückstand auf Rang zwei beträgt nur noch fünf Punkte, der Vorsprung auf Relegationsplatz 14 dagegen zehn Zähler. „Bei uns herrscht Aufbruchstimmung“, sagt Co-Trainer Stefan Stöcklein.

 

Tore: 1:0 Christian Enzbrenner (32., Handelfmeter, verursacht von Thomas Schaab), 1:1 André Römmelt (50., Kopfball nach Ecke), 2:1 Jimmy Frazier (79., nach Pass von Martin Seitz).

 

FSG Wiesentheid: Wellmann - Lutz, Enzbrenner, Ruppert, Popp, Seitz, Scheidler, Löbl, Frazier, Zierock, Schmidt; eingewechselt: Flachenecker, Koßner.

 

Quelle: Mainpost

25. Spieltag

Jimmy nimmt für Wiesentheid die Punkte mit

 

Beim brüderlichen Zweikampf setzt sich der Ältere der Fraziers gegen Kevins Gochsheimer durch

Kevin und Jimmy Frazier herzten sich auf dem Rasen, und die Brüder lagen sich in den Armen. Was ganz normal ist, war am Sonntag allerdings erst nach dem Schlusspfiff des Gochsheimer Gastspiels bei der FSG Wiesentheid der Fall: Bevor das 2:1 (0:1) der FSG feststand, hatte sich das Brüderpaar auf dem Rasen ganz schön beharkt.

Vor allem nach der Pause kreuzten sich ihre Wege öfters, was laut Jimmy Frazier (28), dem Älteren der beiden, aber nicht ungewöhnlich gewesen sei. Sie spielen im Mittelfeld nämlich einen ähnlichen Stil. Erst holte sich Jimmy eine erste Gelbe Karte wegen eines Fouls an Kevin ab, dann war er in der 76. Minute eigentlich reif für Gelb-Rot. Kam er hier noch davon, so war es für dem impulsiven Fußballer nach 82 Minuten so weit: Er musste vom Platz.

Freilich war ihm der Platzverweis nach dem Spiel egal, Hauptsache 2:1 gegen Gochsheim gewonnen – und jetzt die Möglichkeit zum Plausch mit Kevin. „Ihn würden wir gerne öfter wieder hier sehen“, war in der FSG-Vereinspostille zu lesen. Doch der 26-Jährige, der vor drei Jahren Wiesentheid verlassen hat, hegt derzeit keine Wechselabsichten. „Es passt für mich in Gochsheim“, sagte Kevin Frazier nachher an alter Wirkungsstätte.

Es waren gerade zwei Minuten gespielt, als der FSG-Führungstreffer in der Luft lag. Kai Zierock war durchgebrochen, doch Gästetorhüter Marco Kuhn gelang es in höchster Not, den Wiesentheider zu bremsen. Gochsheim setzte auf eine Kontertaktik, die nach sieben Minuten ersten Erfolg zeitigte. Durch zwei individuelle Abwehrfehler der FSG kamen nacheinander zwei Gochsheimer Spieler in gute Positionen, und Markus Warum gelang das 1:0 für seine Elf. Auf der Gegenseite vergab Martin Seitz eine gute Gelegenheit kläglich (18.).

Auch Gochsheims Sebastian Mai machte es in der 41. Minute nicht besser, er stocherte frei stehend ein Luftloch, statt auf 2:0 zu erhöhen. Es sollte sich rächen: Das größere Engagement der FSG in der zweiten Hälfte zahlte sich aus: Andreas Loebl traf in der 56. Minute im Nachschuss zum Ausgleich. Die Platzherren erkämpften sich nun mehr und mehr Oberwasser, und sie belohnten sich in der 72. Minute erneut. Nach feiner Kombination markierte Martin Seitz den Siegtreffer für die FSG.

„Uns steckte das Freitagsspiel noch arg in den Knochen“, nahm Gochsheims Trainer Stefan Riegler seine Elf in Schutz. Zwei Tage zuvor hatte sie zu Hause gegen Riedenberg noch mit 3:0 gewonnen. FSG-Coach Wolfgang Oddoy bescheinigte seinen Spielern, Fortschritte gemacht zu haben. Wo sonst nur ein Füßchen getanzt habe, werde nun der Zweikampf angenommen. Diese Entwicklung führte maßgeblich zur prägnanten Heimstärke der Wiesentheider, die es im Kampf um den zweiten Tabellenplatz noch einmal wissen wollen. Am Mittwoch gegen Mühlhausen nachlegen, dann müssen alle vorderen Konkurrenten noch in Wiesentheid antreten, darin sieht Oddoy die große Chance, noch in die Spitzengruppe vorrücken zu können.

Unabhängig davon sieht der Trainer endlich Früchte seiner Arbeit. 14 Abgänge in drei Jahren seien einfach nicht schneller zu kompensieren gewesen. „Die Jungs sind dabei, sich zu finden“, sagte er und sieht den kommenden Aufgaben optimistisch entgegen.

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Sebastian Koßner (82. Julian Flachenecker), Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Kai Zierock (79. Andre Hartmann), Martin Seitz, Daniel Schmidt (88. Rene Braun).

 

TSV Gochsheim: Marco Kuhn; Daniel Lommel, Holger Feiler, Sebastian Mai (78. Daniel Grabarac), Christopher Seifert, Thomas Frackenpohl, Daniel Greubel (46. Christian Endres), Kevin Frazier, Daniel Meusel, Markus Warum, Marcel Ruck (46. Thomas Pfister).

 

Gelb-Rote Karte: Jimmy Frazier (Wiesentheid, 82., Foulspiel).

 

Tore: 0:1 Markus Warum (7.), 1:1 Andreas Loebl (56.), 2:1 Martin Seitz (72.).

 

Quelle: Mainpost

21. Spieltag (Nachholspiel)

Wiesentheider Siegesserie reißt

 

Der FSG Wiesentheid fehlte die Durchschlagskraft und wurde letztlich hierfür bestraft

Nach vier siegreichen Spielen in Serie hat die FSG Wiesentheid einen Rückschlag im Ringen um den wieder möglichen Aufstieg hinnehmen müssen. Im Falle eines Erfolgs gegen Mühlhausen wäre das Team von Trainer Wolfgang Oddoy Spitzenreiter Bad Königshofen bis auf drei Zähler nahegekommen. „Uns war klar, dass wir nicht alle Partien bis zum Saisonende gewinnen würden“, meinte Co-Trainer Stefan Stöcklein. Sowohl die Wiesentheider als auch die Mühlhäuser versuchten sich in zahlreichen Abschlüssen, und das häufig aus großer Entfernung. Während die Hausherren auf spielerische Art nach vorne strebten, verlegten sich die Gäste auf Standardsituationen. Ein sehenswerter Freistoß, der mitten in Wiesentheids Druckperiode fiel, brachte die Entscheidung. Den Aktivposten auf Seiten der FSG bildete Andreas Loebl. Er bot sich in der Offensive an und spielte immer wieder gute Möglichkeiten heraus. Allein der erfolgreiche Abschluss blieb ihm versagt.

 

Tor: 0:1 René Fischer (75., 20-Meter-Freistoß in den Torwinkel).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Kai Zierock, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Rene Braun, Julian Flachenecker, Benny Förster.

 

Quelle: Mainpost

26. Spieltag

Wiesentheid verharrt im alten Muster

 

Deprimierter Trainer Oddoy nach dem 1:2 in Röthlein

Spielberichte über die FSG Wiesentheid ließen sich oft mit den immer denselben Bausteinen verfassen: gut gespielt, Chancen nicht genutzt, verloren. „Ich muss mit meiner Mannschaft hart ins Gericht gehen“, sagte Trainer Wolfgang Oddoy nach der Niederlage in Röthlein. „Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.“ Das fortgesetzte Manko lässt sich ein Stück weit erklären, denn Wiesentheid hat keinen gelernten Stürmer in seinen Reihen. Wer auch immer die Angriffsspitze bildet, gehört seiner Veranlagung nach ins (offensive) Mittelfeld. Kai Zierock zum Beispiel, der in letzter Zeit den Frontmann gibt. Er versiebte die Chancen in trefflicher Lage, genau wie Andreas Loebl und Christian Enzbrenner.

In kurzen Abständen tauchten die Wiesentheider im ersten Durchgang vor dem Tor des Gegners auf, so dass zur Pause ein Chancenverhältnis von 6:2 zu Buche stand. „Daraus hätten wir locker zwei, drei Tore machen müssen“, fand Oddoy. Nach dem Wechsel belagerten die Gäste Röthleins Spielhälfte noch intensiver, jedoch kehrte sich die Verteilung der Möglichkeiten ins Gegenteil. Röthlein zeigte sich dabei weitaus wirtschaftlicher. Ex-Profi Matthias Keller (Kaiserslautern, Meppen, Trier, Hoffenheim) touchierte nach einer Flanke den Ball mit dem Kopf und markierte daraus das 1:0.

Drei Minuten später patzte Wiesentheids Torsteher Eduard Wellmann, als er das Leder mit dem Fuß nicht unter Kontrolle brachte und Andreas Schubert nach einem Pressschlag zum 2:0 traf. „Es ist deprimierend, wie unsere Spiele laufen“, sagte Oddoy, nachdem sein Team mit zwei Niederlagen in fünf Tagen den Aufstieg vergeben hat. „Da mache ich die ganze Nacht kaum ein Auge zu.“

 

Tore: 1:0 Matthias Keller (65.), 2:0 Andreas Schubert (68.), 2:1 Christian Enzbrenner (88.).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Julian Flachenecker, Kai Zierock, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Rene Braun, Jonathan Popp, Andre Hartmann.

 

Quelle: Mainpost

27. Spieltag

Defensive ist Trumpf!

 

Gäste beißen sich an Wiesentheider Abwehr die Zähne aus

Ungewohnt defensiv ging die FSG in ihr Heimspiel gegen die starke DJK Schwebenried/ Schwemmelsbach, doch das sollte sich lohnen. Denn die defensive Grundtaktik gepaart mit schnellen Kontern brachte der FSG einen knappen und hart umkämpften Sieg ein.

Doch von Beginn an waren die Gäste besser im Spiel und zeigten ihre Kombinationsfreude. Die FSG hingegen verschlief den Anpfiff und brachte sich unter anderem mit eigenen haarsträubenden Fehler in Bedrängnis, die jedoch unbestraft blieben, da die DJK ihre aussichtsreichen Schussmöglichkeiten ungenutzt ließ. Nachdem die Anfangsphase unbeschadet überstanden war und die Fehlerzahl allmählich herunter geschraubt wurde, nahmen die Wiesentheider auch am Offensivspiel teil, doch bis auf einige ungefährliche Fernschüsse keimte wenig Gefahr im Schwebenrieder Strafraum. So fiel der Führungstreffer nach einer halben Stunde eher aus dem Nichts, als die FSG einmal nach der Balleroberung schnell umschalten konnte und Daniel Schmidt aus 16 Metern unhaltbar einnetzte.

Mit dieser Führung ging es dann auch in die Pause, aus der die Gäste erneut angriffslustig herauskamen. Die FSG war noch mehr auf mauern bedacht und so entwickelte sich die Partie zumeist nur in Richtung des FSG-Tores. Allerdings hatte der Gastgeber in der 50. Minute auch die große Chance auf den zweiten Treffer, jedoch konnte Andy Loebl eine schöne Kombination nicht erfolgreich abschließen. In der Folgezeit rannte die DJK unentwegt an, doch fand sie kein Mittel um an dem Wiesentheider Abwehrriegel vorbei zu kommen. Mit allen Mannen und viel Kampfgeist stellte sich die FSG den anrollenden Gästen entgegen, und das auch in Unterzahl, denn in der 63. Minute musste der Torschütze Daniel Schmidt mit Gelb-Rot vom Feld. Nichtsdestotrotz kam die DJK kaum zu gefährlichen Torabschlüssen, weil stets ein Wiesentheider Bein oder Kopf im Weg stand, auch wenn sie bis zum Ende alles probierte. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte Rene Braun gegen aufgerückte Gäste sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch letztlich blieb es beim 1:0-Sieg der FSG.

 

Tore: 1:0 Daniel Schmidt (30. Min.).

 

Gelb-Rot: Daniel Schmidt (63. Min. - wiederholtes Foulspiel)

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Jonathan Popp, Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Andre Hartmann, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Rene Braun, Kai Zierock.

28. Spieltag

Keine Tore gegen Rottendorf

Taktische Disziplin steht über allem und führt folgerichtig zu einem torlosen Remis

Beim Aufeinandertreffen zweier taktisch sehr gut eingestellter Mannschaften war schon früh abzusehen, dass es in erster Linien darum ging, keine eigenen Fehler zu machen und im Gegenzug auf eben jene Patzer des Gegners zu warten. Es wurde der von FSG-Coach Wolfgang Oddoy prognostizierte Abreibungskampf, bei dem die Räume von beiden Teams dermaßen zugestellt wurden, dass Torraumszenen eher die Seltenheit darstellten. Neben diesem kalkulierten Risiko kamen bei beiden Mannschaften Ungenauigkeiten beim Pass in die Spitze hinzu, sodass die erste Halbzeit ohne Torgelegenheiten zu Ende ging.

Im zweiten Durchgang änderte sich an der Grundkonstellation nur wenig, jedoch kamen die Gäste zu besseren Torgelegenheiten als die FSG, da die Wiesentheider weiterhin die Präzission im Offensivspiel vermissen ließen, wohingegen Rottendorf die wenigen Räume besser zu nutzen wussten. Die FSG überstand aber diese brenzligen Situationen mit ein wenig Glück und Geschick, sodass man am Ende durchaus mit dem Punkt leben konnte.

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Jonathan Popp, Kai Zierock, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Andre Hartmann, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Rene Braun, Andreas Kühne.

29. Spieltag

Wiesentheid fehlen die Tore

 

Nur Daniel Schmidt trifft in Güntersleben zum 1:1

Der Regen in Güntersleben machte nicht nur Wiesentheids Co-Trainer Stefan Stöcklein zu schaffen, dessen Notizen zum Spiel ein Opfer der Nässe geworden waren. Seine Nachbetrachtung fiel trotzdem gewohnt präzise und analytisch aus. Dabei musste Stöcklein erleben, wie sein Team es auf dem flutschigen Rasen versäumte, den Abschluss aus der Distanz zu suchen – was durchaus ein geeignetes Mittel gewesen wäre, um Günterslebens Torhüter in Verlegenheit zu bringen.

Stattdessen schien es, als wollten die Wiesentheider den Ball mit ihrem Kombinationsspiel bis an die Torlinie befördern. „Unsere Dominanz“, fand Stöcklein, „war beeindruckend.“ Die allein führte am Dienstag nicht zum erhofften Ergebnis. Das Unentschieden war statt eines Punktgewinns ein Punktverlust. Die Günterslebener beschränkten sich auf die niederen Stilmittel des Fußballs, indem sie den Ball aus der Abwehr weit nach vorne beförderten und darauf hofften, dass ihr Angreifer Alexander Priesnitz den Rest alleine richten würde – was er mit dem 1:0 auch tat.

Wiesentheids Kai Zierock kratzte nach dem Seitenwechsel am Ausgleich, doch der Ball sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Mehr Glück und Geschick hatte Daniel Schmidt: Auf Flanke Andreas Kühnes drückte er das Leder per Kopf zum 1:1 ins Tor.

Tore: 1:0 Alexander Priesnitz (24.), 1:1 Daniel Schmidt (55., Kopfball nach einer Flanke von Andreas Kühne).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Jonathan Popp, Maximilian Lutz, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Andre Hartmann, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Kai Zierock, Andreas Kühne.

 

Quelle: Mainpost

30. Spieltag

Wiesentheid geht noch 0:3 baden

 

Doppelschlag nach der Pause entscheidet zu Gunsten Strahlungens

Nach der Pause wurde es für die Wiesentheider noch eine deutliche Niederlage gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Strahlungen. „Die Körpersprache hat es heute gezeigt: Die wollten“, sagte Co-Trainer Stefan Stöcklein über den Auftritt der Gäste. Stöcklein musste aufgrund der misslichen personellen Lage der FSG in den letzten Minuten selbst eingewechselt werden. „Ich möchte aber keinem von uns den Willen absprechen. Wir haben es bis zum Schluss versucht.“

Dabei konnte Wiesentheid in der ersten Hälfte noch gefallen. Da hatte man mehr Spielanteile, kontrollierte die Partie. Allein mit der Verwertung der Möglichkeiten hatte die FSG ihre Probleme. Zudem stand nach einem Schuss Jimmy Fraziers der Pfosten im Wege (9. Minute). Eduard Wellmann im Wiesentheider Tor wurde wenig später von Benedikt Bötsch geprüft. Strahlungen harrte immer wieder auf Konter. Nach dem Wiederanpfiff lief es gut für Strahlungen. Es waren erst wenige Minuten gespielt, da ging die Gäste-Elf in Führung und legte nach.

Nach einem Ballverlust, 25 Meter vor dem Tor, schaltete Gäste-Akteur Jürgen Hein am schnellsten, er legte in den Lauf von Erik Hach, und der gab Wellmann das Nachsehen (56.). Die Vorentscheidung war gefallen, auch wenn es Wiesentheid in der Folge immer wieder versuchte. Aber Strahlungen, das die Punkte bitter benötigte, verteidigte seine Pfründe und erzielte in der Schlussminute sogar noch das dritte Tor.

 

Tore: 0:1 Erik Hach (53., Schuss aus kurzer Distanz), 0:2 Benedikt Bötsch (56., Schuss aus 12 Metern), 0:3 Sebastian Schneider (90., Schuss aus 14 Metern).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Jonathan Popp, Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Kühne, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Kai Zierock, Martin Seitz, Daniel Schmidt; eingewechselt: Bernd Rijnbeek, Maximilian Lutz.

 

Quelle: Mainpost

31. Spieltag

Freistoßtor bezwingt Wiesentheid

 

FSG wacht erst nach dem Gegentor auf!

Bei der FSG Wiesentheid scheint irgendwie die Luft raus zu sein, denn zu pomadig gingen die Rot-Schwarzen die Partie in Euerbach an. So wurde die Anfangsphase klar von den Hausherren dominiert, die den Dreier unbedingt einfahren wollten, um dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher zu kommen. Viel zu viele Fehler hemmten das FSG-Spiel schon in den Ansätzen, sodass nur Euerbach das ein oder andere Mal gefährlich im FSG-Strafraum auftauchte. Mit etwas Glück überstanden die Wiesentheider diese Drangphase des VfL und fand allmählich besser ins Spiel. Trotz zweier guter Möglichkeiten für die FSG ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit ausgewogenen Spielanteilen, wobei der Gastgeber das zielstrebigere Spiel an den Tag legte und so weiterhin gefährlich blieb. Es musste aber dennoch erst ein Freistoß aus etwa 18 Metern herhalten, um den Torerfolg herbei zu bringen. Oliver Kröner zirkelte die Kugel in den Winkel und ließ die Euerbacher Fans jubeln. Im Anschluss waren die Hausherren darum bemüht, diese Führung zu verteidigen, wohingegen die FSG nun einen Dauerdruck auf die Euerbacher Defensive ausübte. Allerdings wurden die aussichtsreichen Situationen leichtfertig vergeben, sodass es beim 1:0 blieb.

 

Tor: 1:0 Oliver Kröner (63. Min.)

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Kai Zierock, Martin Seitz, Rene Braun; eingewechselt: Bernd Rijnbeek.

32. Spieltag

Wiesentheid im Pech: ein Schuss, ein Tor

 

In einem lauen Kick unterliegt die FSG zu Hause den Bad Königshöfern 0:1

Es war ein lauer Kick, der den bloß fünfzig Zuschauern geboten wurde. Dabei hatte man vor allem von Bad Königshofen mehr erwartet. Der Tabellendritte hat noch beste Chancen auf einen der beiden ersten Plätze. „Die Luft ist raus“, sagte der Wiesentheider Co-Trainer Stefan Stöcklein.

Die erste gelungene Aktion hatten die Gäste nach gut einer Viertelstunde, doch Torhüter Eduard Wellmann brauchte nicht einzugreifen. Die FSG hatte in der ersten Halbzeit drei gute Möglichkeiten, die beste nach 45 Minuten: Kai Zierock köpfte nach einer Ecke aufs Tor, aber ein Abwehrspieler der Gäste spitzelte den Ball von der Torlinie. Besser wurde das Spiel auch in der zweiten Hälfte nicht. Zwanzig Minuten passierte nichts. Dann ging Andreas Loebl auf Vorlage von Nino Scheidler alleine auf das gegnerische Tor, scheiterte aber an Torwart Häpp. Bad Königshofen gab in der zweiten Hälfte einen Torschuss ab: Der führte zum 0:1.

 

Tor: 0:1 Christopher Ames (81. Min).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Sebastian Koßner, Alexander Ruppert, Jonathan Popp, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Jimmy Frazier, Kai Zierock, Martin Seitz, Rene Braun; eingewechselt: Maximilian Lutz, Sven Thormann.

 

Quelle: Mainpost

33. Spieltag

Wiesentheid verblüfft mit Kuriosum

Von ihren dreizehn Akteuren hat die Mannschaft beim Anpfiff nur noch elf übrig

Obererthal längst abgestiegen, Wiesentheid jenseits von Gut und Böse – unter diesen Vorzeichen ließ sich die Begegnung ganz entspannt bestreiten. In die Kulisse fügte sich die intime Atmosphäre von lediglich zwanzig Zuschauern. Das größte Kuriosum der Partie war Wiesentheids Besetzung: Mit gerade einmal dreizehn Akteuren angereist, musste Trainer Wolfgang Oddoy seine beiden Reservisten Stefan Stöck-lein, eigentlich Co-Trainer, und Maximilian Lutz bereits zum Anpfiff aufs Spielfeld schicken.

Jimmy Frazier und Sebastian Koßner hatten sich beim Aufwärmen verletzt. Als der 39 Jahre alte Stöcklein – er war als Mittelstürmer eingesetzt worden – von einem Krampf geplagt aufgab, musste Oddoy den lädierten Koßner einwechseln. Sonst wären die Wiesentheider nur noch zu neunt auf dem Platz gestanden, nachdem Kai Zierock Gelb-Rot gesehen hatte. Bei all den personellen Rochaden hielt sich das spielerische Niveau in Grenzen. Obererthal positionierte sich weit in der eigenen Hälfte. Die Wiesentheider besaßen derweil die meiste Zeit den Ball und erarbeiteten sich die Überzahl an Chancen. Zwei davon genügten, um einen bedeutungslosen Sieg einzufahren.

 

Tore: 0:1 Nino Scheidler (13., Schuss aus 25 Metern), 0:2 Kai Zierock (20., Vorlage Andreas Loebl), 1:2 Johannes Rüth (47., Schuss nach Abwehrfehler).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Jonathan Popp, Andreas Loebl, Nino Scheidler, Stefan Stöcklein, Kai Zierock, Martin Seitz, Julian Flachenecker; eingewechselt: Sebastian Koßner.

 

Quelle: Mainpost

34. Spieltag

Wiesentheid spät besiegt

 

Ein Treffer in der 87. Minute kostet den Erfolg

Ein Gegentreffer kurz vor Schluss hat Wiesentheid zumindest einen Teilerfolg gekostet. Münnerstadt war durch Torjäger Simon Snaschel früh in Führung gegangen. Nach einem Missverständnis in der Wiesentheider Abwehr war Snaschel da, und er schob locker ein. Auf dem nassen Rassen versuchte in der Folge Münnerstadt mit Schüssen aus der zweiten Reihe zum Erfolg zu kommen. Wiesentheid hielt gut dagegen. Co-Trainer Stefan Stöcklein sprach von einem guten Spiel zum Ende der Runde.

Nach der Pause landete eine verunglückte Flanke Jonathan Popps auf der Latte. Martin Seitz scheiterte mit einem Drehschuss. Dann setzte Christian Enzbrenner einen Freistoß aus dreißig Metern ins Tor. Die Großchance zur Führung hatte Snaschel, der vor Torhüter Eduard Wellmann scheiterte. Dann gelang doch noch der Sieg.

Tore: 0:1 Simon Snaschel (6.), 1:1 Christian Enzbrenner (61., Freistoß aus 30 Metern), 1:2 Michal Knysak (87.).

 

FSG Wiesentheid: Eduard Wellmann; Maximilian Lutz, Alexander Ruppert, Christian Enzbrenner, Jonathan Popp, Andreas Kühne, Nino Scheidler, Daniel Schmidt, Kai Zierock, Martin Seitz, Julian Flachenecker; eingewechselt: Sebastian Koßner, Tobias Kapp.

 

Quelle: Mainpost